
BUCHVORSTELLUNG:
RUDOLF RACH
„DER DRITTE BLICK“
am 4. März um 20 Uhr
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann werd‘ ich um den Schlaf gebracht“, dichtete Heinrich Heine und meinte nicht das politische Schicksal Deutschlands, sondern das persönliche seiner Mutter. Rudolf Rach hat ein anderes Ziel: nach mehreren Jahrzehnten in Paris, als Buch- und Theaterverleger, kommt er nach Deutschland zurück. Die Sprache ist sein Zuhause geblieben. Doch alles andere ist neu, fast fremd. Es fällt ihm auf, was den Einheimischen nicht oder nicht mehr auffällt. Er sieht Dinge, die alltäglich und zugleich erstaunlich sind, und reicht dem Leser ein Kaleidoskop, das mal scharf gezogene oder melancholische Bilder zeigt.
Hier wird Deutschland kein Prozess gemacht, sondern daran erinnert, woher es kommt; und gefragt, wohin es will. Wo es wohl hinwollen könnte? Kein Kompendium, kein Lehrbuch, sondern Geschichten und Anekdoten, die aufklärerisch reich und beileibe unterhaltsam sind.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Foto: Max Ratjen